Seien wir ehrlich: du ziehst nicht nur wegen der frischen Luft und des Après-Ski in die Berge. Du bist dort, um hart zu arbeiten, noch härter zu sparen und mit einem Nest-Ei heimzukommen, das deine Freunde ein bisschen neidisch macht.
Egal ob du einen Winter in St. Anton am Arlberg, einen Sommer in Zermatt oder eine Saison in Sölden anpeilst — deine Gehaltsstruktur zu verstehen, ist der Unterschied zwischen Überleben und wirklich aufblühen.
Österreich: das 13. und 14. Gehalt erklärt
Wenn du Saisonjobs in Österreich recherchiert hast, bist du wahrscheinlich auf das Konzept der „Extra"-Gehälter gestoßen. Das ist kein Gerücht — es ist eine gesetzliche Vorgabe unter dem österreichischen Kollektivvertrag.
Was sind das 13. und 14. Gehalt?
- 13. Gehalt (Urlaubsgeld): Ein Urlaubsbonus zur Unterstützung deines Sommerurlaubs.
- 14. Gehalt (Weihnachtsgeld): Ein Weihnachtsbonus, meist im November oder Dezember ausgezahlt.
Wie funktioniert das für Saisonarbeiter?
Bei einem befristeten Saisonvertrag — etwa Dezember bis April in Ischgl oder Sölden — arbeitest du kein volles 12-Monats-Jahr. Aber du hast rechtlich Anspruch auf beide Bonusse auf anteiliger Basis.
Das bedeutet: für jeden gearbeiteten Monat sammelst du einen proportionalen Anteil am 13. und 14. Gehalt. In den meisten Fällen werden diese als Einmalzahlung am Ende deines Vertrags ausgezahlt — wie ein fetter Bonusscheck direkt vor der Heimreise.
Beispiel: Arbeite eine 5-monatige Wintersaison und erhalte ungefähr 5/12 beider Bonusse zusätzlich zu deinem regulären Monatsgehalt. Bei einem Gehalt von 1.800 €/Monat sind das 750–900 € oder mehr auf deine Endauszahlung.
Schweiz: höheres Grundgehalt und der L-GAV
Die Schweiz arbeitet unter dem L-GAV (Landes-Gesamtarbeitsvertrag) — dem nationalen Kollektivvertrag für die Gastronomie. Schlüsselpunkte:
- Höhere Grundgehälter: Das Monatsgrundgehalt in Schweizer Resorts (St. Moritz, Verbier, Gstaad) ist typischerweise höher als in vergleichbaren österreichischen Positionen.
- 13. Monatsgehalt: Die meisten Schweizer Saisonverträge enthalten ein 13. Monatsgehalt, oft als zusätzliche 8,33 % auf deinen Bruttomonatslohn berechnet.
- Günstiges Netto: Abhängig vom Kanton können Einkommensteuersätze niedriger sein — dein tatsächlicher „Netto"-Ausstoß ist sehr attraktiv.
Befristete Verträge: warum sie dein bester Freund sind
Auf SeasonHop heben wir gezielt befristete Dienstverhältnisse hervor. Deshalb schützen sie dich:
- Finanzielle Sicherheit: Du weißt genau, was du über die Saison verdienst.
- Bonus-Planung: Du kannst 13. und 14. Gehalt im Voraus kalkulieren.
- Stunden-Schutz: Dein Arbeitgeber kann deine Stunden nicht willkürlich reduzieren, wenn der Schnee spät kommt oder Buchungen einbrechen.
- Klares Enddatum: Dein Leben, dein Visa-Status und deine Anschlusspläne sind ab Tag 1 klar strukturiert.
Nutze Direct Chat, um die „Netto"-Frage zu klären
Eine der größten Frustrationen von Saisonarbeitern in den Alpen ist nicht zu wissen, was nach Steuern, Krankenversicherung und Unterkunftskosten tatsächlich auf dem Konto landet.
Frag im SeasonHop Direct Chat das HR-Team in Lech oder Crans-Montana direkt — bevor du etwas unterschreibst:
- „Ist das beworbene Gehalt Brutto oder Netto?"
- „Sind das 13. und 14. Gehalt im Monatsbetrag enthalten oder separat am Ende ausgezahlt?"
- „Wie hoch ist der genaue monatliche Abzug für Zimmer und Verpflegung?"
Bereit zu verdienen, was du verdienst?
Die Alpen bieten einige der finanziell lohnendsten Gastronomie-Chancen Europas. Deine Fähigkeiten sind einen Aufpreis wert — und dein Vertrag sollte das widerspiegeln.
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